5. Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses am 14.03.2012

Hier eine Zusammenfassung der Inhalte:

  1. Jugendkirchentag vom 07.-10.6.2012 in Michelstadt: dazu eingeladen sind alle Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, es werden 2500 Gäste an allen Tagen teilnehmen und ca. nochmal 2500 Gäste werden an einzelnen Aktionen erwartet. Michelstadt wird also Gastgeber für ca. 5000 junge Gäste sein. Die Veranstaltungen werden an verschiedenen Orten im Stadtgebiet stattfinden.  An der Kath. Kirche, vor dem Stadthaus, an der Ev. Kirche, im Kellereiberg-Park sowie im Park an der Odenwaldhalle. Die jungen Leute werden in verschiedenen Schulen untergebracht sein. Herr Seitz, ist von Seiten der Stadt, der Ansprechpartner für diese Aktion die bisher nur in großen Städten wie Mainz, etc. stattfand.
  2. Kindergarten Landrat-Neff-Straße: die Erdarbeiten sind beauftragt. Die Bauzeit sollte in einem Jahr abgeschlossen sein. Kosten werden bisher noch sehr gut eingehalten. Die Erzieherinnen rechnen damit, dass sie am 01.08.2013 im neuen Kindergarten, mit den neu strukturierten Gruppen, starten können. Das neue Konzept, zu mehr Öffnung, setzen sich Schritt für Schritt jetzt schon ganz langsam um. Die Versorgung der U3 Plätze in Michelstadt, die vom Gesetzgeber gefordert wird, ist dann gegeben. Allerdings fallen durch die Umstrukturierung in dieser Einrichtung Ü3 Plätze weg und darin könnte ein Platzmangel entstehen. Allerdings gibt es z.B. im Ev. Kindergarten in Steinbach immer wieder freie Kindergartenplätze und die Stadt wird nun versuchen, Eltern und Kinder dafür zu begeistern, diese Plätze zu nutzen.
  3. Gebühren der städtischen Kindergärten: uns wurden die Gebühren der städtischen Kindergärten im Vergleich zu den der freien träger und den von anderen Odenwaldkommunen vorgestellt. DANKE an Frau Lang (Stadtverwaltung), die sich wirklich richtig viel Arbeit machte um Tabellen dazu zu erstellen! Der Ausschuss ist der Meinung dass es sinnvoll ist, die Bezahlung der Plätze “gerechter” zu gestalten. Dazu gehört in einem ersten Schritt, dass nochmal genauer geschaut wird, welcher Kindergarten, bei welchen Posten, welche Ausgaben hat. Dass das dann auf die dortige Kinderzahl herunter gebrochen wird, dass wir also wissen, welcher Platz, in welcher Einrichtung, wie viel kostet und wie viel davon die Stadt trägt. Danach sollte dann der Stundensatz einheitlich angepasst werden. Die freien Träger, die sehr, sehr unterschiedliche Beitragssätze haben, werden dazu angehalten, diese zu erhöhen, wenn sie sehr von der Norm in Michelstadt abweichen. Denn dadurch muss die Stadt in diesen Einrichtungen extrem viel Zuschüsse zahlen.
  4. Jugendpflegerstellenausschreibung: es wurde erneut die Stelle der/des Jugendpflegerin/s ausgeschrieben. Es gab Bewerbungen und manche davon scheinen vielversprechend zu sein. Mehr dazu demnächst hier.
  5. Verschiedenes:
    1. Ein Mehrgenerationenhausbeirat scheint nicht nötig zu sein, solange die Stadtverwaltung, der Ausschuss und das MGH so gut zusammen arbeiten wie das im Moment der Fall ist. Ein Gremium weniger.
    2. Es fanden drei Kinder- bzw. Jugenddiscos im MGH in 2012 statt. Sie waren erfolgreich und die Jugendlichen konnten viel mitgestalten und dadurch Erfahrungen sammeln. In nächster Zeit sollen auch Veranstaltungen im Hüttenwerk stattfinden. Termine dazu müssen erst noch gefunden werden.
    3. Ich als Ausschussvorsitzende erinnerte die Mitglieder daran, dass der Ausschuss nicht nur für Kinder und Jugendliche zuständig ist, sondern dass uns auch alles SOZIALE in Michelstadt beschäftigen sollte. Ich regte an, dass wir in den nächsten Sitzungen unseren Fokus einmal mehr auf Behinderte, Menschen mit Migrationsvordergrund 😉 und auch z.B. Senioren lenken sollten. Um Themenvorschläge dazu habe ich die Mitglieder gebeten.
    4. Alle Michelstädter Kindergartenabgänger/Schulanfänger bekommen dieses Jahr wieder eine Freikarte für das Michelstädter Waldschwimmbad von der Stadt geschenkt. Auch die Kinder der freien Träger bekommen das.
    5. Die Einladung zum Kinderfest am Bienenmarkt bekommen ebenso alle Kinder (auch die der freien Träger).

 

Die Sitzung dauerte von 20.00 bis 22.00 Uhr.

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