Bündnis 90/Die GRÜNEN kooperieren mit SPD und FDP für Michelstadt

In einem „Bündnis für Michelstadt“ arbeitet die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Wahlperiode 2026 bis 2031 mit den Fraktionen der SPD und der FDP zusammen. „Bereits in der vergangenen Wahlperiode haben wir immer wieder gemeinsam und mit großen Mehrheiten Michelstadt vorangebracht. Bei den wenigen Unterschiedsthemen ist jedoch eine Polarisierung zwischen SPD, Grünen und FDP auf der einen Seite und ÜWG und CDU auf der anderen Seite deutlich geworden“, erklärt Dr. Jonas Schönefeld für die Fraktion.

Angelehnt an das bestehende Motto „Findet Michelstadts Bestes“ möchte das Bündnis weiterhin sachbezogen und konsensorientiert diskutieren und mit möglichst großen Mehrheiten Entscheidungen treffen. 

Ziel ist es, in der kommenden Legislaturperiode eine nachhaltige Stadtentwicklung voranzubringen, den Klimaschutz konsequent zu stärken, soziale Gerechtigkeit zu fördern sowie eine transparente und bürgernahe Kommunalpolitik in Michelstadt zu gestalten. „Wir stehen für eine Politik der ökologischen Vernunft, die Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft in Michelstadt zusammenbringt“, so Schönefeld.

„Die Ämter der Stadtverordnetenvorsteherin und des 1. Stadtrats sehen wir bei der SPD als stärkste Kraft des Bündnisses“, so Schönefeld. „Dass die SPD Dr. Erika Ober als Vorsteherin der Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen hat und damit erstmals in der Geschichte Michelstadts eine Frau zur ersten Bürgerin unserer Stadt gewählt wird, freut mich besonders“, erklärt Giebenhain.

Bei den vier Ausschüssen war vorgesehen, dass SPD, CDU, ÜWG und die Grünen je einen Vorsitz erhalten. „Bis 2015 war es auch in Michelstadt demokratische Praxis, dass alle Fraktionen an der Gremienarbeit beteiligt sind. Das hätten wir sehr gerne wieder etabliert“, so Schönefeld. Der Vorsitz des Haupt- und Finanzausschusses sollte wieder an die ÜWG oder an die CDU gehen. „Dass CDU und ÜWG diese Beteiligung ablehnen, bedauern wir sehr“, so Giebenhain.

Ungeachtet dessen setzten die GRÜNEN auch künftig auf einen konstruktiven und fairen Dialog mit CDU und ÜWG, um gemeinsame tragfähige Lösungen für Michelstadt zu entwickeln. Aus der vergangenen Wahlperiode gebe es dafür vielfältige Anknüpfungspunkte.

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